Kulmbach - Aschaffenburg (10 Tage)

Kulmbach - Aschaffenburg (10 Tage) In gar zehn Tagen können Sie sich in aller Ruhe dem Main-Zauber hingeben - und Sie werden sehen: Ganz schön einladend dieser Fluss. Lassen Sie Ihrer Natur ihren Lauf und gönnen Sie sich eine Auszeit mit viel Bewegung und abenteuerlichen Momenten. Denn wer sich aufs Rad schwingt und den Main-Radweg von der Bierstadt Kulmbach, über die ehemalige Kaiserstadt Bamberg, die alte Residenzstadt Würzburg, das fachwerkverwinkelte Miltenberg bis in die "Spessart Metropole" Aschaffenburg unter die Räder nimmt, weiß, was eine rundum gelungene Radreise ist. Aber auch kulinarisch hat der Weg vom "Bierfränkischen" ins "Weinfränkische" einiges zu bieten: Urige Biergärten und gemütliche Weinstuben verwöhnen den Gaumen der Radler. Als romantisch, historisch und süffig würden wir Ihre Reise am Mainradweg beschreiben. Wir können nur eines empfehlen: Eintauchen und genießen!

Termine

Freitags vom 07.04.-06.10.2017
Sondertermine auf Anfrage möglich!

Saison 1: 07.04.-20.04.2017 und 22.09.-06.10.2017
Saison 2: 21.04.-18.05.2017 und 19.08.-21.09.2017
Saison 3: 19.05.-18.08.2017

buchbarer Zeitraum

07.04.2017 - 06.10.2017

Streckenlänge:

425 km

Route
1. Tag: Anreise nach Kulmbach
Die Brau- und Markgrafenstadt Kulmbach lädt mit ihren Mauern, Türmen und verwinkelten Gässchen zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Falls Sie es etwas sportlicher lieben: Ein schöner Weg führt Sie hinauf auf die Plassenburg - das markante Wahrzeichen der Stadt - die Aussicht ist famos. Unser Tipp: Buchen Sie eine Vorschaltnacht in Kulmbach und besuchen Sie die Festspielstadt mit Weltruf, Bayreuth.

2. Tag: Kulmbach - Raum Bad Staffelstein (ca. 45 km)
Unmittelbar hinter Kulmbach, bei Mainleus, vereinigen sich Roter und Weißer Main. Der noch unscheinbare, junge Main bahnt sich seinen Weg durch das immer weiter werdende Tal. Eingebettet zwischen Frankenwald und Fränkischem Jura radwandern Sie auf ruhigen Wald- und Wiesenwegen. Das schöne Fachwerkstädtchen Burgkunstadt lädt zu einer gemütlichen Rast. Schloss Strössendorf erregt Aufmerksamkeit durch seinen markanten Rundturm und die vielen kleinen Weiher kühlen vorzüglich Ihre Radlerwaden. Die Region am Obermain ist Heimat der Korbflechter, das quirlige Städtchen Lichtenfels führt Ihnen dies deutlich vor Augen. Rechts oben am Berg grüßt Kloster Banz (ca. 3 km) und linkerhand thront die weltberühmte Basilika Vierzehnheiligen (ca. 8 km). In Ihrem Etappenort Bad Staffelstein lockt die Obermain-Therme zur "Regeneration". Ein Ausflug zum Staffelberg, den "Berg der Franken" könnte Ihren Tag abrunden.

3. Tag: Raum Bad Staffelstein - Bamberg (ca. 40 km)
Das ausgedehnte, flache Maintal verleitet heute zum "Bolzen", da das gar nicht so ferne Bamberg lockt! Jedoch sollten Sie auch an diesem Tag mit "offenem Aug und Ohr" und stets griffbereiter Kamera durchs Frankenland gleiten, und die abwechslungsreiche Landschaft nicht allzu schnell an sich vorübergleiten lassen. Erfreuen Sie sich an den bunten Wiesen und alten Obstbäumen, den kleinen Dörfern und den darin versteckten Kostbarkeiten, denn Bamberg ist schnell erreicht. Die als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnete Altstadt Bambergs ist der furiose Höhepunkt Ihrer heutigen Main- Radweg-Etappe: Die alte Bischofsstadt beherbergt – neben Kaiserdom, Klein-Venedig, Altem Rathaus und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten – allein neun Brauereien!

4. Tag: Bamberg - Haßfurt (ca. 40 km)
Vielleicht noch ein kurzer Rundgang durch die Stadt der sieben Hügel und ein letzter Blick vom Aussichtsturm des anmutigen Geyerwörth-Schlösschens mit seinem unvergesslichen Ausblick, bevor Sie Bamberg verlassen. Der Main-Radweg führt Sie, ein paar Kilometer hinter Bamberg, von den Gefilden "Bierfrankens" ins "Weinfränkische". Das gemütliche Fachwerk- und Weinstädtchen Zeil am Main ist hierfür der erste Beweis. Am Fuße der Haßberge liegt Ihr Etappenziel Haßfurt. Ein Bummel zeigt Ihnen Raritäten aus vergangener Zeit wie zum Beispiel die einzigartige Haßfurter Ritterkapelle von Tilmann Riemenschneider.

5. Tag: Haßfurt - Raum Volkach (ca. 55 km)
Der Main geleitet Sie zunächst in die "Kugellagerstadt" Schweinfurt. Bei einem kurzen Rundgang werden Sie sehr bald merken, dass Schweinfurt mehr als nur Industriestadt ist. Gemütlich am hervorragend ausgebauten Main-Radweg pedalieren Sie durch kleine, romantisch gelegene Dörfer, weite Weinberge, ausgedehnte Obstgärten und saftig grüne Mainauen. Ihre Radreise eröffnet Ihnen immer wieder neue Perspektiven und besondere Ausblicke. Kurz vor Volkach sollten Sie es nicht versäumen, dem wohl berühmtesten Schnitzwerk Tilman Riemenschneiders einen Besuch abzustatten: Der "Madonna im Rosenkranz" in der Wallfahrtskirche St. Maria im Weingarten. Rund um das Winzerstädtchen Volkach am Main wachsen und gedeihen die besten Frankenweine: Ob Riesling, Silvaner, Weißburgunder oder Beerenauslese – diese Weine werden Sie mögen! Geben Sie sich den kulinarischen und historischen Genüssen Volkachs hin, Sie haben es sich verdient.

6. Tag: Raum Volkach - Würzburg (ca. 65 km)
Durch die Volkacher Mainschleife und die Schatten spendenden Flussauen rollt es sich auch nach einer etwas kürzeren Nacht vorzüglich. In Dettelbach, inmitten einstiger Weinberge, lockt die Wallfahrtskirche Maria im Sand. Über die Weinhandelsstadt Kitzingen "radwandern" Sie meist direkt entlang des Main, in das pulsierende Würzburg. Einen Stopp sollten Sie zuvor noch in Sommerhausen einplanen und in einem der fränkisch-gemütlichen Gasthäuser einen Schoppen genießen. Würzburg, die lebendige Barock- und Kulturstadt am Main, liegt inmitten von Weinbergen und wird überragt von der Festung Marienberg. Herausragende Sehenswürdigkeiten wie die Residenz (UNESCO Weltkulturerbe), der St.-Kilians-Dom, Neumünster, das historische Ensemble von Marienkapelle und Falkenhaus am Markt, die Alte Mainbrücke und die Traditionsweingüter inmitten der Altstadt lassen Würzburg zu einem Erlebnis werden.

7. Tag: Würzburg - Marktheidenfeld (ca. 40 – 80 km)
Heute haben Sie die Wahl: Falls Sie sich für die flache, aber dafür etwas längere Etappe am Fuße der Weinberge über Zellingen, Karlstadt, Gemünden und Lohr am Main nach Marktheidenfeld (ca. 80 km) entscheiden, können Sie diese bequem mit einer Zugfahrt verkürzen (ca. 40 km). Entscheiden Sie sich für die etwas hügeligere Variante abseits des Main (ca. 50 km), pedalieren Sie durch kleine verträumte Ortschaften und Weiler in das Landstädtchen Marktheidenfeld. Egal, welche Route Sie wählen, zu sehen gibt es genug!
Die romantische Kleinstadt Karlstadt mit wechselvoller Geschichte, die Drei-Flüsse-Stadt Gemünden im Naturpark Spessart, Lohr am Main mit seinen historischen Bauwerken und fränkischen Fachwerken, oder eben die Ruhe und Abgeschiedenheit kleiner Dörfer im Hinterland zu beiden Uferseiten des Main. Im Städtchen Marktheidenfeld, zwischen Main und Spessart gelegen, lassen Sie bei einem Schoppen den heutigen Radtag gemütlich ausklingen.

8. Tag: Marktheidenfeld - Raum Miltenberg (ca. 55 km)
Sie "cruisen" heute durch die typische Mainlandschaft nach Wertheim, das sich den Charakter einer altfränkischen Kleinstadt bewahrt hat. Linksmainisch an der Taubermündung liegt die Altstadt malerisch unter der Burgruine der Grafen von Wertheim. Hinter der nächsten Flusswindung fällt der Blick auf Stadtprozelten, wo eine der schönsten Burgruinen des Main über der Stadt thront, die Henneburg. In Freudenberg finden die Burgfestspiele vor der prächtigen Kulisse der alten Mauern, Tore, Bastionen, Giebel und dem wuchtigen Bergfried der Ruine statt. In Miltenberg ist vor allem das "Schnatterloch", einer der malerischsten deutschen Plätze und weltberühmtes Fotomotiv, und das Gasthaus "Riesen" berühmt. Auch Liebhaber von Fachwerkfassaden kommen in Miltenberg voll und ganz auf Ihre Kosten!

9. Tag: Raum Miltenberg - Aschaffenburg (ca. 45 km)
Sie verlassen das Fachwerkensemble von Miltenberg und steuern, umgeben von zahlreichen Weinbergen, dem Städtchen Klingenberg mit seinen Rebhängen, Weinstuben und Heckenwirtschaften entgegen. Bei Rotweinfreunden hat der Spätburgunder vom Klingenberger Schlossberg einen guten Namen. Groß wie die Zahl der Lagen ist auch die der Weinorte, die Sie genüsslich auf sich einwirken lassen sollten. Durch diese wundervolle Weinlandschaft "gleiten" Sie in die "Spessart Metropole" Aschaffenburg. Schon aus der Ferne weist Ihnen das Turmgeviert von Schloss Johannisburg den Weg. Eindrucksvolle historische Bauten, Denkmäler und Museen legen Zeugnis über die geschichtliche Bedeutung Aschaffenburgs ab. Einen Blick vom eindrucksvollen Pompejanum, reizvoll oberhalb des Main gelegen, sollte den Abschluss Ihrer Radreise "Fachwerk, Frohsinn, Frankenwein" bilden.

10. Tag: Abreise oder Verlängerung
Die reichen Mainzer Kurfürsten schätzten Aschaffenburg als Sommerresidenz und Standquartier für ihre Hofjagden im Spessart. Nutzen auch Sie die Gelegenheit und ernennen Sie Aschaffenburg für einige Verlängerungstage zu Ihrer Sommerresidenz und erkunden Sie die reizvolle Landschaft in und um Aschaffenburg.
Preise pro Person
Kategorie Standard (= Kat.B)(gemütl. Gasthöfe/Pensionen/Mittelklasse im 3* Niveau; teilweise außerhalb)
DZ: € 698,-
EZ: € 851,-

Kategorie Komfort (= Kat.A)(Hotels, komf. Gasthöfe (3-4* Niveau); meist zentral)
DZ: € 798,-
EZ: € 957,-

Saisonzuschläge pro Person
Kat. Standard / Kat. Komfort
Saison 2: € 38,- / € 41,-
Saison 3: € 71,- / € 75,-
Leistungsübersicht
• 9 Übernachtungen in der gewählten Kategorie
• 9 x Frühstück
• Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft
• Sorgfältig ausgearbeitete Streckenführung
• Detaillierte Radwanderkarte mit Routeninfos
• GPS-Daten auf Wunsch verfügbar
• Ausführliche Reiseunterlagen je Zimmer
• 7-Tage Servicehotline
Zusatzleistungen
9x HP Kat. Standard: € 167,-
9x HP Kat. Komfort: € 183,-
Leihrad (Nabenschaltung ohne Rücktritt)*: € 85,-
Elektrorad (ohne Rücktritt): € 180,-
* 7-Gang mit Rücktritt auf Anfrage
Zusatznächte
Kulmbach / Aschaffenburg
Kat. Standard DZ: € 43,- / € 50,-
Kat. Standard EZ: € 64,- / € 69,-
Kat. Komfort DZ: € 57,- / € 59,-
Kat. Komfort EZ: € 64,- / € 78,-
Streckencharakteristik
Die Radwege führen fast nur am Mainufer entlang, sind eben, mit wenig Steigungen (lediglich von Kulmbach bis Bamberg leicht hügelig). Sie sind gut ausgebaut, asphaltiert, nahezu autofrei und bestens beschildert. Auch für Einsteiger und Familien geeignet.
Parkmöglichkeiten
In Kulmbach kostenlos, unbewacht in unmittelbarer Umgebung der Hotels. Öffentl. Tiefgarage ca. € 9,-/Tag. Keine Reservierung möglich
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